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Staatliche Kaufprämie für E-Fahrzeuge

Von Elektromobilität profitieren

Mitte 2016 hat die Bundesregierung die Einführung der Kaufprämie beschlossen. Mehr als 70.000 Förderanträge gingen seither ein. Aber immer noch zu wenige, um die Klimaziele 2030 zu erreichen. Deshalb wurde eine Verlängerung bis 2025 und deutliche Erhöhung des Umweltbonus beschlossen. Und nun kommt mit der Innovationsprämie eine weitere Erhöhung - der Bundesanteil wird verdoppelt. Wer auf Elektromobilität setzt, spart damit bares Geld beim Kauf eines Elektro- oder Plug-in-Hybridfahrzeugs.

Wie sieht die Förderung für Elektrofahrzeuge aus?

Gewerbliche wie auch private Käufer erhalten einen Zuschuss in Höhe von 9.000 € bei der Anschaffung eines Elektrofahrzeugs oder Brennstoffzellenfahrzeugs. Wer auf ein Fahrzeug mit Plug-in-Hybridantrieb setzt, profitiert von 6.750 € Förderung - bei einem maximalen Nettolistenpreis von 40.000 Euro. Bei höheren Nettolistenpreisen bis 65.000 Euro verringert sich der Umweltbonus auf 7.500 Euro für reinelektrische Fahrzeuge und 5.625 Euro für Plug-in-Hybride. Die neuen Fördersätze sind rückwirkend für alle Fahrzeuge anwendbar, die nach dem 4. Juni 2020 zugelassen wurden. Die Maßnahme - doppelter Bundesanteil -  ist befristet bis 31. Dezember 2021.

Welche Hersteller und Modelle werden berücksichtigt?

E-Fahrzeuge mit einem Basis-Listenpreis von maximal 65.000 € netto sowie einem CO2-Ausstoß von weniger als 50 g/km sind förderfähig. Dabei ist zu beachten, dass nur Fahrzeugmodelle berücksichtigt werden, deren Hersteller sich bereit erklären, die Hälfte der Prämie zu übernehmen.  Hier geht’s zur Liste der förderfähigen Autos.

Beachten Sie: Dass das Neufahrzeug mindestens sechs Monate auf den Antragsteller in der Bundesrepublik Deutschland zugelassen sein muss. Änderungen, wie z. B. Veräußerung sind dem BAFA unverzüglich anzuzeigen.

Wie läuft die Abwicklung ab?

Der Herstelleranteil ist ein Nachlass auf das Fahrzeug mit alternativem Antrieb. Er mindert, wie andere Nachlässe auch, den Anschaffungswert und (bei Bezug aus dem Inland) die Basis für die Mehrwertsteuer. Der Herstelleranteil wirkt sich somit direkt auf die Leasingkalkulation aus. Der Bundesanteil kann über ein Online-Formular des Bundesamts für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) beantragt werden.  Weitere Informationen im Merkblatt des BAFA.