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Staatliche Kaufprämie für E-Fahrzeuge

Von Elektromobilität profitieren

Mitte 2016 hat die Bundesregierung die Einführung der Kaufprämie beschlossen. Um die Klimaziele 2030 zu erreichen, wurde zunächst eine Verlängerung bis 2025 und deutliche Erhöhung des Umweltbonus beschlossen. Im Juli 2020 folgte mit der Innovationsprämie eine weitere Erhöhung - der Bundesanteil wurde verdoppelt. Wer auf Elektromobilität setzt, ist damit nicht nur nachhaltig unterwegs, sondern auch kostensparend. 

Wie sieht die Förderung für Elektrofahrzeuge aus?

Gewerbliche wie auch private Käufer erhalten einen Zuschuss in Höhe von 9.000 € bei der Anschaffung eines Elektrofahrzeugs oder Brennstoffzellenfahrzeugs. Wer auf ein Fahrzeug mit Plug-in-Hybridantrieb setzt, profitiert von 6.750 € Förderung - bei einem maximalen Nettolistenpreis von 40.000 Euro. Bei höheren Nettolistenpreisen bis 65.000 Euro verringert sich der Umweltbonus auf 7.500 Euro für reinelektrische Fahrzeuge und 5.625 Euro für Plug-in-Hybride. Auch das Leasing von E-Fahrzeugen ist förderfähig. Volle Förderung gibt es für eine Leasinglaufzeit über 23 Monate. Die neuen Fördersätze sind rückwirkend für alle Fahrzeuge anwendbar, die nach dem 4. Juni 2020 zugelassen wurden. Die Maßnahme - doppelter Bundesanteil -  ist befristet bis 31. Dezember 2021. 

Welche Hersteller und Modelle werden berücksichtigt?

E-Fahrzeuge mit einem Basis-Listenpreis von maximal 65.000 € netto sowie einem CO2-Ausstoß von weniger als 50 g/km sind förderfähig. Ab 2022 gelten für Plug-In Hybridfahrzeuge besondere Voraussetzungen: Fahrzeuge sind förderfähig, wenn sie entweder maximal 50 Gramm CO2/km ausstoßen oder eine rein elektrische Reichweite von mindestens 60 Kilometern vorweisen können. Generell gilt zu beachten, dass nur Fahrzeugmodelle - rein elektrisch oder Plug-In Hybridfahrzeuge -  berücksichtigt werden, deren Hersteller sich bereit erklären, die Hälfte der Prämie zu übernehmen.  Hier geht’s zur Liste der förderfähigen Autos.

Beachten Sie: Dass das Neufahrzeug mindestens sechs Monate auf den Antragsteller in der Bundesrepublik Deutschland zugelassen sein muss. Änderungen, wie z. B. Veräußerung sind dem BAFA unverzüglich anzuzeigen.

Wie läuft die Abwicklung ab?

Der Herstelleranteil ist ein Nachlass auf das Fahrzeug mit alternativem Antrieb. Er mindert, wie andere Nachlässe auch, den Anschaffungswert und (bei Bezug aus dem Inland) die Basis für die Mehrwertsteuer. Der Herstelleranteil wirkt sich somit direkt auf die Leasingkalkulation aus. Der Bundesanteil kann über ein Online-Formular des Bundesamts für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) beantragt werden.  Weitere Informationen im Merkblatt des BAFA.