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Corinne Schaerli
Corinne Schärli
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Kenneth Aspin
Kenneth Aspin
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Alain Bahni
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Wenn das Angebot die Gesamtkosten nicht offenbart

Wer schon einmal einen Flug oder ein Hotel online gebucht hat, kennt das Prinzip: Drip Pricing – Drip zu Deutsch Tropfen. Dem Konsumenten wird vordergründig ein Preis angeboten, der erst im weiteren Kaufprozess – eben tröpfchenweise – die effektiven Gesamtkosten offenlegt. Wie viel Einfluss hat die Preisstrategie beim Full-Service-Leasing auf die Entscheidung des Kunden?

Drip Pricing stammt aus dem Online-Handel und wird häufig für Buchungen von Flügen, Hotels, Mietwagen und Tickets für verschiedene Arten von Events verwendet. Zum anfänglichen Angebot kommen Schritt für Schritt zusätzliche Kosten wie z. B. Gebühren und Steuern, die für den Konsumenten unumgänglich sind. In der Kritik steht nicht, dass diese Kosten ungerechtfertigt wären, sondern deren unzureichende Offenlegung von Beginn weg. Inhaltlich unterscheidet sich Drip Pricing aber eindeutig von der modularen Preisstrategie, wie sie auch im Full-Service-Leasing vorkommt. Bei Angeboten mit verschiedenen Komponenten hat der Kunde tatsächlich die Wahl zwischen diesen Optionen. Doch auch modulare Preisstrategien brauchen vorab umfassende Informationen.

Oft beinhalten die Preise für Komplettpakete im Endeffekt nicht alle gewünschten oder erforderlichen Leistungen. Dadurch entstehen dem Kunden nachträgliche Zusatzkosten. Als Premiumanbieter haben wir den Anspruch, bei sämtlichen Angeboten vollständige und transparente Leistungen zu inkludieren. Dies kann unter Umständen am Anfang zu vermeintlich höheren Preisen führen. Auf diese Weise stellen wir jedoch sicher, dass keine Kosten verborgen bleiben oder zu einem späteren Zeitpunkt extra berechnet werden. Letztendlich fährt derjenige Kunde besser, der die Angebote der Provider und die darin enthaltenen Leistungen im Detail vergleicht.

Je komplexer der Preis, desto wichtiger die Kostentransparenz

Im modernen digitalen Zeitalter verfügen wir zwar über die technischen Möglichkeiten für eine volle Kostentransparenz. Auch einzelne Transaktionen lassen sich effizienter gliedern und mit diversen Wahlmöglichkeiten ergänzen. Doch daraus erwächst auch ein erhöhter Kommunikationsbedarf, denn aus Kundensicht kann rasch ein unübersichtliches Preissystem entstehen. Zu Recht fordern Konsumenten darum klare und umfängliche Informationen zu den Nutzerbedingungen, um Entscheidungen mit möglichen Folgekosten zu vermeiden.

Auch im Fuhrparkmanagement gibt es diverse komplexe Konstellationen, welche die Kosten beeinflussen können und darum eine offene Preiskommunikation benötigen. Wir garantieren unseren Kunden eine hohe Kostentransparenz, indem wir aufzeigen, welche Dienstleistungen vertraglich enthalten sind und nehmen eine Abgrenzung zu gegebenenfalls nicht enthaltenen Dienstleistungen vor. Sie wissen beispielsweise bei Vertragsbeginn genau, wie sich die monatliche Rate für die von Ihnen gewählte Laufzeit und Laufleistung gestaltet und wie sich diese bei einer abweichenden Nutzung ändert. So erhalten Sie ein übersichtliches Bild über die Kostenfolgen von Vertragsanpassungen. Diese unterschiedlichen Kostenszenarien fassen wir in einer Matrix zusammen, damit Sie als Kunde eine möglichst hohe Transparenz über den Gesamtpreis erhalten. Eine transparente Preiskommunikation resultiert vor allem am Ende der Vertragsdauer in einer höheren Kundenzufriedenheit; und die ist uns wichtig.

Autor: Kenneth Aspin, Sales & Marketing Director Alphabet