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Voraussetzungen für eine reibungslose Fahrzeugrückgabe

Sonja Hugelshofer, Area Manager,28. September 2017

Haben Sie in Ihrem Leasingvertrag auch das Ende klar geregelt? Meist hat die Fahrzeugrückgabe bei Vertragsabschluss nicht erste Priorität. Doch genau an diesem Punkt kommt es häufig zu Konflikten, die sich leicht vermeiden liessen. Schaffen Sie darum bereits im Vorfeld die Grundlage für eine korrekte und stressfreie Fahrzeugrückgabe.

Unternehmen, die Fahrzeuge an Fahrer abgeben, müssen diese über die Rechte und Pflichten rund ums Firmenfahrzeug aufklären. Dazu gehören unbedingt auch alle relevanten Informationen zur Rückgabe des Fahrzeuges in gewünschtem Zustand.

Mehr- oder Minderkilometer im Auge behalten
Teure Mehrkilometer-Belastungen sind unnötig. Durch ein proaktives Handeln zwischen Provider und Kunde lassen sich diese vermeiden. Kontrollieren Sie in regelmässigen Abständen die vertraglich vereinbarte Laufleistung mit der effektiven Kilometerentwicklung. Zeichnen sich auffällige Abweichungen ab, können Sie entsprechende Massnahmen ergreifen oder gegebenenfalls Anpassungen der Vertragsparameter vornehmen.

Gewissenhafter Unterhalt und transparente Rückgaberichtlinien
Sensibilisieren Sie die Fahrer für einen sorgfältigen Umgang mit dem Firmenauto. Dazu gehört nebst der Pflege auch eine einwandfreie Wartung des Fahrzeuges. Oft werden Fahrzeugschäden vom Lenker nicht gemeldet, um sich Umtriebe zu sparen. Diese Vorgehensweise kann aber am Ende der Vertragszeit unnötige Kosten verursachen. Denn je nach Umstand wäre der Schaden während der Laufzeit über die Versicherung gedeckt gewesen.

Von Beginn weg soll ersichtlich sein, welche Schäden als normale Verschleissmängel gelten und welche darüber hinausgehen. Auf diese Weise vermeiden Sie Missverständnisse bei der Fahrzeugrückgabe. Auffälligkeiten sind bei Alphabet gemäss Schadensrichtlinie schriftlich und mit Fotos festgehalten werden. Anhand von Beispielen wird aufgezeigt, welche Schäden im Bereich der normalen Abnutzung liegen und welche vom Leasingnehmer abgegolten werden müssen. Kunden und Fahrern steht diese Richtlinie jederzeit auf der Homepage zum Download zur Verfügung; damit schaffen wir von Beginn an Transparenz bis hin zur Schlussabrechnung.

Welcher Schaden wird wie verrechnet?
Das «Was» wird heute von den meisten Providern mittels «Richtlinie zur Schadenbewertung» festgelegt. Unterschiede zeigen sich aber beim «Wie» solche Wertminderungen dem Kunden weiterverrechnet werden. Da es dazu keine einheitlichen Kriterien gibt, wird dies in der Praxis von Flottendienstleistern unterschiedlich gehandhabt. Um das Prozedere für alle Parteien offen und nachvollziehbar zu gestalten, empfiehlt sich ein detailliertes Gespräch zwischen Kunde und Provider.

Fazit
Ein überzeugendes Gesamtpaket beinhaltet nebst einem attraktiven Leasingangebot auch klare und faire Richtlinien für die Fahrzeugrückgabe. Beides ist wichtig, um die gesamten Fahrzeugkosten über das Vertragsende hinaus im Auge behalten zu können. Der Schlüssel dazu ist eine transparente Kommunikation während der ganzen Vertragszeit zwischen Flottenprovider, Flottenverantwortlichen und Fahrer.