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FABI Seminar

FABI ergibt keine einheitliche Maxime für Geschäftsfahrzeuge

Viele interessierte Flottenverantwortliche haben am 19. Mai 2016 am FABI Kompaktseminar im Hotel Zürichberg teilgenommen. Der Ausbau der Bahninfrastruktur wirft insbesondere bei der steuerlichen Abzugsbegrenzung für Geschäftsfahrzeuge immer noch viele offene Fragen auf.

Das Thema rund um die neue Gesetzeslage nach der Annahme der FABI-Initiative ist weiterhin hochaktuell, entsprechend war das Seminar ausgebucht. Fachexpertin Brigitte Zulauf von PricewaterhouseCoopers AG führte durch den zweistündigen Anlass und brachte die Teilnehmenden auf den neuesten Wissensstand.

Während die neuen Regelungen auf Bundesebene bereits klar definiert sind, ist die Umsetzung bei den Kantonen recht unterschiedlich fortgeschritten. Die Fachexpertin erläuterte zuerst die Gesetzesgrundlagen im Arbeits-, Steuer- und Sozialversicherungsrecht, gefolgt von den Auswirkungen der FABI-Initiative auf das Geschäftsauto. Anschliessend wurden auch Alternativen wie Abonnemente für den ÖV oder die Nutzung des Privatfahrzeugs diskutiert.

Finanzielle Konsequenzen proaktiv und transparent kommunizieren

Die neue Regelung betrifft in erster Linie den Fahrer als Privatperson. Aber auch Unternehmen, die sich an den Mobilitätskosten der Mitarbeitenden beteiligen, müssen sich möglicherweise neu organisieren. Von dieser neuen Regelung sind neben den Dienstwagenfahrern auch alle andern Pendler betroffen. Der jährliche Maximalabzug von 3'000 CHF für den Arbeitsweg wird bei vielen Fernpendlern unter dem Strich zu einer Erhöhung des steuerbaren Endbetrages führen. Die Fachexpertin rät deshalb klar, die Mitarbeitenden proaktiv zu informieren und nicht bis zum Frühjahr 2017 zu warten. Das hat auch Herrn Markus Siegenthaler von der Ferring International Center SA dazu bewogen, sich genauer zu informieren. «Diese Vorschriften haben Änderungen für Mitarbeitende in Sachen Steuern und Reglemente zur Folge. Solche Themen gehören zu meiner täglichen Arbeit, da muss ich die Gegebenheiten kennen und agieren, respektive reagieren können.»

Unterschiedliche Bedürfnisse, aber einheitliche Reaktionen

Eine zunehmende Brisanz des Themas spürt die Fachexpertin durch die steigende Nachfrage nach Unterstützung in diesem Bereich. Für Brigitte Zulauf gibt es dabei aber kein Allgemeinrezept: «Es ist nicht das Richtige, pfannenfertige Lösungen präsentieren zu wollen. Jedes Seminar ist anders. Die Fragen der Teilnehmenden prägen die Struktur und die Schwerpunkte der Anlässe.» Genau diese Möglichkeit wurde auch von den Teilnehmenden des Kompaktseminars im Hotel Zürichberg geschätzt. Die Fachexpertin hat sich neben einigen Theoriebeispielen auch den individuellen, konkreten Praxisfällen der Teilnehmenden angenommen und Fragen direkt beantwortet.

«Ich hatte bereits ein wenig Vorwissen zum Thema und habe dieses Seminar nun zur Vertiefung genutzt», meinte eine Besucherin des Abends. «Wir haben uns bereits mit dem Thema auseinandergesetzt, fühlen uns aber nun auf unserem eingeschlagenen Weg bestätigt», erklärte eine andere Teilnehmerin. So oder so, der Tenor der Gäste ist eindeutig: ein gelungener Abend dank einer fokussierten Präsentation und der anschliessenden Auskunft einer kompetenten Fachexpertin.

Das Ziel, Transparenz beim Kunden zu schaffen, hat Alphabet mit diesem Anlass folglich erreicht. Um auch künftig für alle die optimale Mobilitätsform zu finden, können wir auf ein zuverlässiges Kalkulationstool zurückgreifen. Es berechnet anhand personenspezifischer Parameter, wie sich die Kosten auf der Seite des Mitarbeitenden, aber auch der Unternehmung, abhängig von der Art der Mobilitätfinanzierung verändern.